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JU Glinde/Oststeinbek für zivilen Protest gegen Thor Steinar Laden in Glinde

eingestellt am 21.09.2011

 

Glinde. Im allgemeinen Kampf gegen den neueröffneten Thor Steinar Laden in am
,,Glinder" Berg soll der Protest bürgerlich bleiben.

Dass der neue Laden, der Kleidung der Marke „Thor Steinar“ in Glinde verkauft,
unerwünscht ist, darüber sind sich alle einig. „Das Klientel, das dort einkauft,
ist hier in Glinde nicht willkommen“, sagte Ricardo Rosendo-Patricio, Ortsvorsitzender der
Jungen Union (JU) Glinde/Oststeinbek.
Der menschenverachtenden Ideologie der Neonazis dürfe man keinen Platz geben.

„Der Protest gegen den Laden muss allerdings auf bürgerlich-demokratischem Wege
geschehen“, so Björn Wagner, stellvertretender Vorsitzender der JU.
Das Werfen von Flaschen und Eiern sowie das Vermummen der Gesichter
seien da nicht der richtige Weg, weil dies gegen bestehende Gesetze verstoße.
„Gewalt und Verstöße gegen das Vermummungsverbotbringen hier niemanden weiter,
ziviler Protest ist hier der Schlüssel zum Erfolg“, so Wagner weiter. 

„Die Glinder Parteien haben schon gemäßigte  Aktionen in die Wege geleitet“, so Rosendo-Patricio abschließend. Man dürfe im wichtigen Protest gegen Rechtsextremismus nicht den
Linksextremisten wie der Antifa das Feld überlassen. „Wichtig ist nicht nur, dass der Laden wegkommt,
sondern auch die Art und Weise, wie gegen Thor Steinar demonstriert wird, nämlich friedlich
und auf legalem Wege.“

 
 
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