Nach dem der Schock und das Entsetzen über die Ereignisse in Japan abgeklungen sind, beginnt die Arbeit und das Umdenken in Sachen Energiepolitik in allen Bereichen. Der energetische Umbau der Republik hat bereits begonnen. Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag bereits 2010 ein klares Konzept beschlossen, bisher als einzige Partei. Das wird jetzt umgesetzt. Wir müssen unsere knappen Rohstoffe schonen, damit wir nicht auf Kosten nachfolgender Generationen leben. Sonne, Wind und Wasserstoff sind die Schwerpunkte der Zukunft.
Energie muss dort erzeugt werden, wo sie gebraucht wird, dezentral. Gebäudeintegrierte Anlagen mit Solarthermie, Geothermie, Photovoltaik sowie Kleinwindkrafträder, all diese Techniken kann jeder Bürger für sein Haus nutzen. Der Kreis Stormarn hat das auf vorbildliche Weise bereits getan.
Die CO² Reduzierung der kreiseigenen Bauten liegt durch gezielte Planung bei über 20%. Zusätzlich wurden PV-Anlagen auf den Kreisgebäuden installiert. Die Beratung von Gemeinden und Bürgern ist sehr erfolgreich. Investitionen von 112 Millionen Euro im Jahre 2010 wurden durch KfW Förderungen im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden und Neubauten von Energiesparhäusern getätigt. Das ist ein Spitzenwert für Schleswig-Holstein und eine große Wertschöpfung für den Kreis.
Dieser energetische Umbau unserer Republik bereitet aber auch einigen Politikern im Kreis Schwierigkeiten. Ihnen gehen die alten Feindbilder verloren und nun suchen sie nach neuen Aufgaben. Die Fraktion der Grünen z.B. will Tierhaltung und Mastbetriebe abschaffen – zum Schutz der Landbevölkerung! Wer ist die Landbevölkerung? Nur um neue populistische Aktionen starten zu können wird ein ganzer Berufsstand, die Bauern, verunglimpft. Wenn die Landwirtschaft für unsere Versorgung nicht wichtig ist, wer dann? Das sich dafür ausgerechnet ein promovierter Landwirt der Grünen an die Spitze von einzelnen Gruppen stellt, ist höchst bedenklich. Er wird im Kreistag dafür keine Mehrheit finden. Ökologie und Ökonomie sind sehr wohl vereinbar.
In Stormarn wird der energiepolitische Umbau zwar zügig, aber mit Augenmaß umgesetzt. Wir haben genug natürliche Rohstoffe wie Wasser, Wind und Sonne. Wir werden sie nutzen, ohne puren Aktionismus.